Ende eines tollen Projektes!
Intergrativer Herbstferienspaß – kurzweilig, kraftvoll und kreativ

24.10.2010 Eigener Bericht


Am Freitag letzter Woche stand der Talentschuppen der AWO im Burgsteinfurter Bahnhofsgebäude noch einmal richtig Kopf. Der Abschluss der Ferienspaßaktion verlief, wie die vorangegangenen Tage auch: kurzweilig, kraftvoll und kreativ. Die 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten dabei noch einmal all ihre Talente.

Schon am Morgen stellte sich schnell heraus, dass die Kids ihr Programm selbst in die Hand nehmen wollten: viele hatten Ideen mitgebracht, um die Abschlussparty am Nachmittag durch Aufführungen und Aktionen zu bereichern. Auch der Wunsch der Kinder, mittags dem Grill noch einmal ordentlich einzuheizen, sollte erfüllt werden.

So glich der Talentschuppen am Freitag einer großen Kreativwerkstatt, in der Kinder Projekte entwickelten, Choreografien erarbeiteten oder Aufführungen vorbereiteten. Zu einem wahren Feuerwerk der Highlights entwickelte sich folglich der Nachmittag: einer farbenfrohen Darbietung einer Bauchtanzgruppe folgte der Auftritt einer coolen Breakdancegruppe und die Vorführung von Taekwondo-Kämpfern. Das anschließende Blind-Dinner für Betreuer sorgte für großes Gelächter bei den Ferienspaß-Kids. Dass im Café des Talentschuppens auch noch Live-Musik und eine flotte Runde ‘Herzblatt’ auf die Zuschauer wartete, rundete das abwechslungsreiche Programm gebührend ab.

Damit endete der zweiwöchige integrative Ferienspaß für Kinder mit und ohne Handicap. 75 Jungen und Mädchen waren in diesem Jahr mit von der Partie – so viele wie noch nie. 20 der Kinder waren besondere Kinder, Kinder mit einem Handicap. Für die Veranstalter von der GAL Steinfurt wieder einmal “ein erlebnis- und ereignisreiches Projekt, in dem den Teilnehmern die Chance geboten wurde, neue Erfahrungen zu machen, sich auf bislang Unbekanntes einzulassen und ihre soziale Kompetenz zu erweitern”, erläutert Christian Franke als Koordinator der GAL. Begleitet wurden die zehn Tage von 22 Betreuerinnen und Betreuern, die in dieser Zeit weit über 1.200 Stunden ehrenamtliche Arbeit erbrachten, um das Angebot umzusetzen. “Es ist großartig zu erleben, wie sich die überwiegend jugendlichen Betreuer auf die Kinder einlassen und ihnen somit ein derart einzigartiges Projekt zu ermöglichen”, so die GAL.